altes Verfahren - Der Laser des F35 Joint Strike Fighter
« Ich lasse mir heute... <====== ======> Re: Der grosse Linus hat...»
Vor 2 jahren war ich in Rom und hab mir die vatikanischen Museen angesehen. In der 2km langen Schlange bin ich mit einem Pärchen vor mir ins Gespräch gekommen, dass wissenschaftlich tätig ist. Man sagte mir, man wäre in Australien bei einem Rüstungsunternehmen, und würde im Zusammenhang mit einem staatlichen Forschungskonsortium und der Sonnenschutzindustrie Sonnenbrillen und Vergütungsverfahren entwickeln, die gegen Laser schützen. Da auch ich bekundet hatte, mich für bionische medizinische Forschungen zu interessieren, kamen wir in ein sehr aufschlussreiches Gespräch, dass ich aus Platzgründen in einem sehr komrimierten Interviewstil wiedergeben möchte. (I für ich, g für Gesprächspartner)
i: ja, das ist mir also total neu. Ich dachte dass das erst in ein paar Jahren so weit wäre... und das ist offiziell? g: klar, wir verwenden öffendliche Forschungsgelder! die Sonnenschutzindustrie ist echt ne lobby in Australien. Wir waren es auch die Sonnebrillen entwickelt haben, die unter denen man braun wird ohne die Augen zu schädigen! i: hab ich von gehört. aber nochmal gefragt: ich dachte erst in 10 jahren ginge das los! g: nee. Wird schon eifrig dran geforscht. Wir entwickeln halt die entsprechenden Sonnebrillen, für die eigenen Leute und natürlich die vielen möglichen Zivilanwendungen! i: Aber reicht da nicht eine normale halt sehr starke Sonnenbrille? g: nein, entschieden nein. 1. man kämpft auch nachts 2. wenn man all die Spektren filtern wollte die sich kamptechnisch nutzen ließen, dann würde eine solche Brille viel zu viel Licht filtern. Schau mal, ein Laser kann nur in einem extrem geringen Wellenlängenbereich operieren, da die Resonatoren nicht verändert werden können. Stichpunkt monochromatie. Wenn ich weiß, welche Wellenlänge mein Gegner benutzt, kann ich zB Kontaktlinsen entwickeln, die absolut klar aussehen. Kostet natürlich W A H N S I N N I G viel Geld. i: klingt plausibel. Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass so ein Laser auf ein Gewehr montierbar wäre oder so. g: nee, muss auch nicht. Der Einsatz wäre ja nicht im krieg sondern im Bürgerkrieg oder hinter der Front gegen Partisanen. Die ordnungsschaffende Macht würde auf Fahrzeugen ihre Defensivlaser montieren, und alle die den ansehen, werden geblendet. Erinnerst Du Dich, den Stealthbomber (er meint den damals akuten Kossovokrieg gegen Milo -so ein Bomber kostet mehr als ein ganzer Flugzeugträger, und war somit der teuerste militärische Verlust seit der Versenkung der Fregatte "Stark" im ersten Golfkrieg) hat ein einzelner Mann mit einem MG abgeschossen. Obwohl der Flieger für automatische Waffen unsichtbar war, konnte er von einem einzelnen guten Schutzen runter geholt werden. Das wäre mit so einem Laser natürlich unmöglich. Wir nennen das "Kaiserstatus" weißt Du, niemand durfte den Kaiser direkt anblicken. Und das wird auch mit einem solchen Gerät erreicht. I: achso. kein Krieg zwischen gleichwertigen Armeen. g: genau. Eine Armee brauchte auch nur eine Hand voll solcher Geräte -wenn in jedem Dorf einer geblendet wurde, ist der psychologische Schaden gewaltig. Und was Du nicht ansiehst kannst Du nicht beschießen! I: aber die Stromquellen, und so! das ist doch mega-schwer! g: geht. Man würde den Strom aus Plattenkondensatoren beziehen. die vor dem Schuss aufgeladen würden. Wenn Du Dir ein Blitzlicht vor die Linse hälst, siehst Du erstmal auch nichts. vA nachts! So ein Blitzlicht hat auch einen extrem wattstarken Blitz, obwohl eine kleine Batterie drin ist, die zuvor einige Sekunden eine Kondensatorbank aufläd. i: und wie ist das mit der Optik, und dem Zielen? das optische System würde doch in Sekundenschnelle runterschmelzen! g: Du denkst viel zu kompliziert. Man macht sich dabei sogenannte Eye-katcher zu Nutze. [zückt blitzschnell seine Kamera, richtet sie auf mich, drückt ab] hier siehst Du auf dem Bildschirm, der Vorblitz hat Deine Augen über die Orientierungsreaktion unwillkürlich sowhol auf meine Kamera ausgerichtet, als auch auf die richtige Brennweite eingerichtet. Wenn meine Kamera jetzt ein Strahlenlaser wäre, würden Deine Augen sich selbst fertig machen, da sie den Strahl direkt anblicken, und der Begriff "Brennweite" bekommt so eine völlig neue Bedeutung. So Du kannst Dich gegen diese Orientierungsreaktion nicht mal wehren. Funktioniert auch bei Ratten! i: und wie muss ich mir das vorstellen? g: also: neben der Waffe ist eine Lampe. Die blitzt vorher. So 30 Millisekunden etwa. wie gesagt, dieser Reflex ist so elementar, man kann sich definitiv nicht gegen wehren. Die Waffe selbst hat einen IR-Scanner, der sie ausrichtet. Der Laser hat dabei einen gewissen Streuungswinkel, man will ja nicht nur einen treffen. I: pervers... und die eigenen Leute tragen Brillen? g: nee, Kontaktlinsen sind viel sicherer. so weiche, große. können nicht verrutschen. i: aha. und die sind natürlich nicht nur extrem teuer, sondern die genaue Frequenz kennt nur der der die Waffe gebaut hat. g: wellenlänge. es muss wellenlänge heißen. Eine besonders coole Sache ließe sich auch mit Shutterbrillen bauen. Die schließen die Augen über einen Funkbefehl, kurz bevor die Waffe abgefeuert wird. Dann könnte man auch in der Nacht mit sichtbarem Licht arbeiten. Nur, dass der Gegner nicht permanent geschädigt wird. Bis sich die Augen wieder erholt haben, ist die Stellung freilich überrannt. Moderne Täuschkörper im Häuserkampf arbeiten auch so. Selbst Deine scheinheilige Bundeswehr benutzt Blendgranaten! i: die natürlich keine permanenten Schäden verursachen. g: nö, aber die Laser machen ja auch nicht total blind! der Laser ist ja viel zu schwach um die Augen aus den Höhlen zu ballern. Er verbrennen nur die sogenannte fovea centralis. das ist die... i: ... Stelle wo die höchste Sehschärfe vorliegt. g: genau! schon vergessen? das optische fokussierungssystem machen diese Waffen sich bewusst zunutze. I: und selbst wenn die verbrannt ist, kann man eigentlich noch sehen g: und mit dieser Frage wird die Gernfer Konvention sich jahrelang in Debatten verstricken! Der Getroffene kann ja noch ein Feld bestellen, oder Schuhe besohlen, oder so! i: mit dem Lesen wird es freilich schwerer werden. g: oder mit dem Schießen. Stell Dir vor. Eine normale Heckenschützensituation sieht doch so aus: eine Straßenbarrikade hält den Panzer auf. Die Grenadiere müssen die Barrikade untersuchen, nach Mienen oder sie gegebenenfalls mit einem Schlepptau einfassen, damit der Panzer sie auseinander ziehen kann. Doch in diesem Moment schnappt der Hinterhalt zu, die Heckenschützen greifen die Grenadiere an, und wenn die sich hinter den Panzer begeben, kann dieser nicht mehr zurücksetzen. Vielleicht staut sich mittlerweile sogar eine Kolonne dahinter! Also kann ein Panzerfaustschütze in Stellung gehen. Für so einen Panzerfaustschuss brauchst Du etwa 20 sekunden. Klappt natürlich nicht, wenn der Panzerfahrer aufmerksam ist, oder wenn die Grenadire in Stellung sind. Man trifft einen Panzer aus größerer Entfernung nicht und schon gar nicht von der Seite. Diese alten Waffen sind ja auch gegen das Laufwerk gerichtet und nicht gegen die Stirnpanzerung. Scheiß Situation. Dein Panzer kann nicht mehr fahren und draußen regieren die Heckenschützen. Und da käme der Laser ins Spiel -oder schon früher. Auch ein Fort ließe sich so effektiver schützen. i: achso. Dann wäre diese Waffe aber nur geeignet gegen... g: Leute die keinen Geheimdienst haben, die keine Spektrometrische Analyse machen können um die Lichtblitze zu analysieren, und die mit einem Embargo belegt sind, und daher weder unsere Linsen kaufen können, noch selbst welche entwickel/bauen. So eine Linsenfabrik wäre ja auch Prioritätsziel. i: wer braucht solche waffen? g: na, Unterdrückerregimes. Und der neu aufkommende Kollonialkriegsstil. Weltweite Rohstoffkriesen... Eine Invasion im Irak...? Du könntest im Volldampf mit dem Jeep durch die Slums Brettern. Keiner würde einen gezielten Stein werfen! Wie schon erwähnt: die psychologische Komponente nicht unterschätzen!
Das ganze ging noch weiter. Der Typ, auch wenn er vielleicht nur eine Storry erzählt hat die man auch ihm erzählt hat, wusste auf alle Fälle sehr gut Bescheid. Daher hab ich es mir gemerkt. Beängstigend, oder?
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