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New Orleans

Die Macht der Bilder

Rassenunruhen im Überschwemmungsgebiet? Tausende, meist Schwarze,
kämpfen ums Überleben und fühlen sich von den Mächtigen verlassen -
nicht zum ersten Mal

Von Andrea Böhm

Überflutete Häuser, Chaos in den Notunterkünften, Leichen in den
Straßen, Plünderungen - der Mensch als Wolf des Menschen. Türen
wurden aufgebrochen, Geschäfte leer geräumt, marodierende Schwarze
schnitten Leichen Finger ab, um Eheringe zu stehlen. Die Meldungen
aus dem Katastrophengebiet an der amerikanischen Golfküste lassen die
Öffentlichkeit schaudern. New Orleans August 2005? Nein, Galveston,
im Jahre 1900. Ein Sturm hatte große Teile der texanischen Hafenstadt
zerstört und mehr als 6.000 Menschen getötet. Soweit die Fakten.

Was die Schändung der Leichen betraf: Sie hatte nie stattgefunden.
Gerüchte waren mit rassistischen Vorurteilen verrührt und zu
Horrorgeschichten hochgekocht worden - ähnlich wie elf Jahre zuvor,
als eine horrende Flut in Johnstown, einer Arbeiterstadt in
Pennsylvania, unzählige Menschen in den Tod riss. Auch damals
dichtete die Presse der Umwelttragödie menschliche Schurken dazu. In
diesem Fall waren es Immigranten, die "betrunken, tanzend, fluchend
und prügelnd" durch die Ruinen gezogen sein und Frauenleichen die
Ringfinger abgeschnitten haben sollen.
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David Brooks, Kolumnist der New York Times, hatte kurz nach den
ersten Fernsehbildern aus dem ruinierten New Orleans an Johnstown und
Galveston erinnert; und damit an einen journalistischen Merksatz, den
die Medien bei Katastrophen allzu schnell vergessen: Nichts glauben,
was man nicht selbst gesehen hat - und alles für möglich halten.

Wie viel Gewalt sich die Zurückgebliebenen in dieser Flut tatsächlich
angetan haben, wird, wenn überhaupt, erst in ein paar Wochen oder
Monaten zu überprüfen sein. Es wurde geplündert - meist
wahrscheinlich aus schierer Not. Es hat Schüsse auf Helikopter
gegeben - nach Aussage eines Polizisten von Männern abgefeuert, die
eine Rettung ihrer Familien erzwingen wollten. Es hat
Gewaltkriminalität gegeben - oft verübt von Drogenabhängigen, die
plötzlich von ihrem Nachschub abgeschnitten waren. Es hat ebenso
unzählige Akte der Hilfe, der Solidarität untereinander gegeben. Bloß
wusste man beim Geschrei so vieler Politiker nach "Kriegsrecht" und
"Schießbefehl" oft nicht mehr, worum es eigentlich ging: um die Not
von Hurrikan-Opfern oder um den Ausbruch von "Rassenunruhen".

Nein, die überwiegend schwarzen Flutopfer von New Orleans waren
beileibe nicht so diszipliniert, engagiert und eloquent vor der
Kamera wie die New Yorker nach dem 11. September 2001, mit denen sie
verglichen worden sind. Sie sind bitterarm, sind nach Tagen und
Nächten im eigenen Müll gedemütigt und sie sind wütend. Sie
verfluchen die Gouverneurin, den Präsidenten, den Bürgermeister, und
sagen oft "Fuck" vor der Kamera.

Sie haben eine ganze Stadt verloren. Sie kämpften - und kämpfen immer
noch - um ihr Überleben. Sie waren von der Außenwelt völlig
abgeschnitten und sind es teilweise immer noch. Die Versprechungen
der Politiker, die Anteilnahme der Öffentlichkeit konnten sie weder
sehen noch hören, weil kein Fernseher, kein Radio, kein Telefon mehr
funktionierte. Sie fühlten sich ihrem Schicksal überlassen.
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So manche mögen sich auch der Geschichten über eine andere
Flutkatastrophe erinnert haben. 1927 hatte der Mississippi weite
Landstriche überflutet und 700.000 Menschen, darunter 330.000
Afroamerikaner, obdachlos gemacht. Damals ließen die zuständigen
Politiker Wohngegenden der Armen und Mittelschichtler fluten, um die
Stadt selbst zu retten. Schwarze wurden mit vorgehaltener Waffe zum
Dammbau zusammengetrieben, durften nicht fliehen, obwohl das Wasser
weiter stieg. Tausende andere wurden - halb Flüchtlinge, halb
Gefangene - in relief camps verfrachtet. Die aus Washington
versprochene Hilfe versickerte irgendwo.

Die simmernde Wut verhalf damals einen ebenso populistischen wie
machtbesessenen Politiker namens Huey Long zum Amt des Gouverneurs.
Long verstand unter Wiederaufbau auch den Kampf gegen Armut. Wie
heute setzte er ebenfalls die Nationalgarde ein - allerdings zum
Marsch auf die Ölfelder von "Standard Oil", weil der Konzern die neue
Steuer zur Finanzierung von Schulmitteln nicht bezahlen wollte. Die
"große Flut" mit ihren politischen Folgen in Louisiana gilt als eines
der Ereignisse, die den Boden für den new deal bereiteten und damit
für eine andere, sozial starke Rolle des Staates. Ein neuer Huey Long
ist nicht in Sicht. Doch die politischen Folgen dieser Katastrophe
sind noch lange nicht abzusehen.....
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weitere Thesen : re geschmack und photo handys vodafone u  ...r>
23. Dezember 2003 3:18
> >
> > Achja, deshalb läuft jeder Großstadt-Cowboy mit eionem handy durch
re ich finde die überwachung ok gro  ...r>> Also wer bei Olympischen Spielen heute die Terrorgefahr als "derart
> geringes Risiko" ansieht ist wohl etwas unrealistisch...re den scheiss rauszuschmeissen war das   ...> Ich sehe Tag für Tag, dass größere Projekte nicht ohne Regeln und
> Strukturen auskommen. Dass es Rollen gibt, die bestimm...  re hauptsache es gibt bald noch ein vern  ...in Hersteller mehr an Benutzer, die nur
telefonieren möchten. An diejenigen, die nicht überall Videospiele,
Digitalkamera, Adreßbuch, Textverarbeitung und sonstigen
...  re noch lebt die analoge photographie al  ...r>
>
> ...
> > Der Handel mit LPs lief sicher auch sehr gut, bis die CD kam. Wer
re toshiba oder pentax egal pentax bring  ...>

> Ja dessen bin ich mir auch ganz sicher. Vielleicht aber auch erst in
5
> oder in 10. Wer weiss das schon so genau. Der Trend ist aber so wie
D...  nunja sony verkaufsstopp bei digicam.htm  ...n Sony-Fan, weil die Produkte in der Nutzung
und Optik genau meinen Bedürfnissen entsprechen aber ...

Mein Walkman hielt knapp ein Jahr.
Mein Diskman war etwa 8x wegen des ...  mal wieder was tolles von intel im nicht  ...ten incl. jeglichen Treibersupports wieder in
der Versenkung verschwindet.

Kennt jemand denn noch das Videokonferenzsystem mit dieser
PCI-Kombikarte?

Die Hardware war wir...  re vergleichbare analoge kamera canon st  ...iner vom Objektiv?
Gute Bilder resultieren immer aus der Kombination Kamera <> Objektiv
(den Fotografen selbst natürlich nicht zu vergessen, aber in diesem
Forum gibt es ja off...  re wenn euer kind in der schule misshand  ...
> ....dann würden e.v.e.n.t.u.e.l.l einige kommentare hier anders
> ausfallen.

Ich sagte bereits, dass ich dies schon...  re gewinn durch eos d slrs canon erwarte  ...br>
16. März 2004 10:32

>
> > FULL ACK.
> >
> > Bin mit meiner...  bush is a liar starring g w bush jr.html  ...von mächtigsten Mann der Welt vor soeine
Kamera, und lügt, dass sich die sprichwörtlichen Balken biegen.
Saddam hätte Terrorismuskontakte (ja, nennt sogar AlQuaida)...  re png macht raw fuer die meisten user u  ...>2. Juni 2005 10:58

>
> > ehh, war nicht bei raw auch der vorteil jener daß auch die
> > nich...  re und ich hab immer gedacht dass ein te  ...
> Ach, sowas war doch abzusehen. Denk doch nur mal daran, wieviele
> Geräte man sonst so alles mit sich schleppen kann: Handy,da klingelt die kasse und mein konto fre  ...it welchen fantasielosen Massnahmen die
Verwertungsgesellschaften ihre Einnahmen steigern wollen. Bloß weil ein
paar Privat-Anwender (eine Minderheit) mit ihrem PC auch mal eine<...  re so ein unfug jede farbe hat bestimmte  ...>
> Natürlich "isses so", aber das tut nix zur Sache...
> Das Problem besteht darin, daß die Digitalshopping foto kameras an B...  re steve jobs heizdeckenverkaufveranstal  ...
16. Juli 2001 6:23:
> Thorvaldis heißt der. Im ürbigen scheinst Du ja ein reichlich
> ausgeprägtes Feindbild der OSS ...  re hmm und immer wieder fallen leute auf  ...r>>
> > Aber wofür brauche ich 5 MPixel?
> > Ich will meine Bilder nicht bearbeiten,
re anstelle in die kamera handys hä  ...r>> Warum kommt keiner mal auf die Idee, einen Chip in Kleinbildgrösse
> auf einen Film aufzukleben und die Auswerteelektronik sowie Sp...  einfach beherzt zugreifen kampfroboter f  ... - zumindest bei dem Modell, was nur das
Maschinengewehr nutzt (diese Raketenwerfer- und Granatwerfermodelle
im Bild können jedoch gefährlich werden).

Das Ding roller...  re konservative nasa nasa sucht im inter  ...innderhalb eines Warpfeldes!
Er ist nach außenhin neutral! Bedeutet das der darin befindliche
Körper (Masse) nicht in dem Raum existiert in dem sich das Warpfeld
befindet...  re das jammertal datenschützer lehn  ...r>15. Dezember 2001 17:12


> > Frei bewegen kann ich mich schon nur noch halbwegs
> (Ausreiseverbote
re trennt euch von sony und produziert w  ...>
> also ich hab das t610 - das finde ich recht gut gelungen.

Das Ding habe ich vor zwei Jahren bei der letzten
Vertragsverlängerung gekauft. Zwe...