Re: Geschmack und Photo-Handys - Vodafone unzufrieden mit Microsoft-Softw...
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23. Dezember 2003 12:15
23. Dezember 2003 3:18 > > > > Achja, deshalb läuft jeder Großstadt-Cowboy mit eionem handy durch > > die Gegend? Ja, das wird der Grund sein. herjjeh, wenn ihr es haben > > wollt, sagt es doch einfach - aber lasst euch nicht so dumme Ausreden > > einfallen. > > Ich hoffe für dich, dass du niemals einen Verkehrsunfall an einer > etwas abgelegeneren Strecke hast. > Das mit den Alpen war ein Beispiel. Für Alpen kannst du genausogut > auch Pilzesuchen, Landstraße, Waldspaziergang, Segelboot oder > Verkehrsunfall mit Unfallflucht einsetzen. Konkrete Beispiele folgen > später. Also, die Hälfte stimmt nicht. Und wenn du mit Alpen pp. kommst, dann frage ich dich, wie häufig du das machst? Wäre es da nicht klüger, sich ein Photo-Handy auszuleihen. (Es ging übrigens zunächst um Photo-Handys.) Und übrhaupt: Sammelst du alleine Pilze?
> > > Und wenn du keine richtige Kamera hast? > > > Auch wenn es wenig hilft, hilft es immernoch besser als GAR NICHTS. > > Nö. Es hilft nicht besser als gar nichts, weil gar nichts dein Geld > > bewahrt. > > Okay. Mit dieser Argumentation solltest du dein Auto verkaufen, eine > Ein-Zimmer-Wohnung nehmen, sämtliche Haustiere abgeben, den Fernseher > verkaufen und nicht zu vergessen: Den Computer samt > internet-Anschluß abschaffen. Nein. Ich sage nicht, dass ich nichts für nichts ausgebe. Meine Wohnung kostet 1300 €. Davon bereue ich keinen Cent. Mein Computer ist ein iBook, davon bereue ich keinen Cent. Meine Möbel waren sehr teuer. Davon bereue ich keinen Cent. Nur sage ich nicht: Ich habe das, weil es Leben rettet.
Ach, die Wohnung kann ich mir übrigens u.a. deshalb leisten, weil ich mein Geld nicht in irgendwelche Hi-Tech-Handys stecke.
Ich sage bloß: Man muss doch nicht jeden Scheiß kaufen, den die Industire uns anbietet, wenn Märkte an sich gesättigt sind.
> Ein Auto braucht man eh nicht. Mit dem Fahrrad kommt man auch überall Ich habe keinen Führerschein. Ich brauche auch in der Tat kein Auto. Ich wohne in einer Großstadt und habe den nächsten Bahnhof 5 Mins entfernt.
> hin und man bleibt sportlich. Wenns mit dem Fahrrad nicht geht, > helfen öffentliche Verkehrsmittel weiter. Eine Ein-Zimmer-Wohnung > reicht zum leben völlig aus, da sind wir uns einig, oder? Nochmal, auch wenn du dich wiederholst. Es gibt Dinge die lohnen Ihr Geld, andere nicht.
Hast du eigentlich einen Privat-Jet? Kann Leben retten! [Wiederholungen vom Pilze-Sammeln]
> > > > Richtig manchmal, und zwar ganz manchmal. > > Ahja, wieso nennt ihr eigentlich nicht Beispiele? > > Beispiele kommen gleich. > > > > meinst du, sollte man nicht mehr schreiben können? > > Weil man sich nicht mehr angewöhnt, visuelle Erfahrungen sprachlich > > zu formulieren. > > Du hast aber geschrieben, dass man das schreiben verlernen würde. Nun > - schreiben hat für mich aber nichts damit zu tun, ob ich etwas > sprachlich formulieren kann. Öhm, naja. Mir scheint deine intellektuellen Fähigkeiten sind etwas billiger als dein Handys. Aber schreiben verlernen hat wohl dann doch etwas mit sprachlichen Fähigkeiten zu tun. Es sei denn man reduziert das auf: Handy Handy, da, da.
> Aber ich muss schon sagen - die Werbestrategen scheinen bei dir > vollen Erfolg gehabt zu haben. Du scheinst beim Thema Handy und > Kamera wirklich nur an Urlaubsfotos oder diesen komischen > Weihnachsbaum zu denken. Naja, dir fallen Pilze-Sammel (Kein Urlaub?) und Alpen (Kein urlaub?) ein. Nebenbei: Die wollen verkaufen. Das haben sie bei dir geschafft, nicht bei mir. Aber offensichtlich fällt nicht mal denen etwas ein!
> > Dir ist aber schon klar, dass Werbung die Eigenschaft hat, dort > > Bedarf zu schaffen, wo keiner ist? > > Natürlich, aber auch das geht nur in Maßen. Wo wirklich kein Bedarf > ist, wird auch die beste Werbung es nicht schaffen, Bedarf zu wecken. Hihi, bestimmt. Es gibt soviele nutzlosen Dinge. Photo-Handys zum Beispiel ;-)
> > > Dreimal darfst du raten. Welches Handy verkauft sich besser? > > > Das für 390 Euro ohne Kamera oder das für 400 Euro mit Kamera? > > Bei gleicher Stand-By Zeit (Kann Leben retten!) dürfte der > > Unterschied größer sein. > > Nenn mir konkrete Zahlen, wenn du da anderer Meinung bist. Mit > "dürfte" kann ich nichts anfangen. Neee, muss ich nicht, weil ich nicht das Argument gebracht habe, dass es in etwa gleich teuer ist.
> > > Das hat auch mal eine namenhafte Firma von Computern behauptet. > > > > Die meisten privat-Computer hatten kaum eine Anwendung. Oder meinst > > du, der Apple I hattte wirklich eine Anwendung. Wenn sich jemand mal > > eine Anwendung dafür ausdenkt, bin ich der erste der in den Laden > > läuft und sich so ein Dingens kauft. > > Erstens: Du bist kein Gott. Habe ich nicht behauptet.
> Dass du keine Idee für eine Anwendung für > einen Apple I hast, dafür kann keiner was. Es wird aber mit hoher > Warscheinlichkeit auch Anwendungen dafür gegeben haben. Neee, das war Unterhaltung für Freaks - wie ich es war. Ich habe aber nicht davon angefangen, dass ich damit beim Pilze-Sammeln Leben rette, sondern mir ganz klar gesagt, dass es einfach Freizeit war. (War übrigens ein Apple ][, für den I war ich doch etwas zu jung.)
> Zweitens: IBM hat nicht von privat-Computern gesprochen. Ich frage > dich nun, wie viele Computer heute in geschäftlichen Bereich > eingesetzt werden. > Zehn? Elf? Oder sind es doch noch ein paar mehr? Der Apple I wurde kaum geschäftlich eingesetzt. Er stammt auch nicht von IBM und ich schrieb privat-Computer nicht personal computer.
> > > Vielleicht solltest du nur mal ein wenig genauer hinschauen. > > Nö. Ihr müsstest es ja nur schreiiben. > > Folgt gleich. > Wobei ich es ehrlich gesagt schade finde, dass man dich wirklich > selbst auf das offensichtlichste hinweisen muss. Wieso akzeptierst du > nicht, dass andere sowas vielleicht praktisch finden, und zwar so > praktisch, dass sie dafür sogar Geld ausgeben? Ich akzeptiere, dasss welche es praktisch finden und dafür Geld ausgeben. Ich finde es jedoch idiotisch.
> > > Die Anwendungsgebiete aus der Werbung sind es sicher nicht, da gebe > > > ich dir recht. Aber es gibt noch unzählige andere, und wenn du nur > > > gucken möchtest, ob zwei Monitore ein syncrones Bild zeigen. Und das > > > ist *kein* konstruiertes Beispiel. > > Neee, wahrlich nicht. Das ist absolut lebensnah. > > herjeh, offenbar scheint ja für viele das Handy eine ganz wichtige > > Angelegenheit zu sein. Und da ist keine Begründung zu dumm. > > Dumme Begründung, ja? Mir scheint, dein Tellerrand ist nicht der > eines Tellers sondern eher der einer Tasse. Sorry, aber das mußte > sein. Ahja. Du wirfst mir vor, eine andere Meinung zu haben und sprichst von Tellerrändern.
> Wenn du in einer Firma arbeitest, die sich mit Videoausgabe > beschäftigt, dann kann es sein, dass du den Auftrag bekommst, > 3D-Videos auszugeben (Sowas soll es auf Vergnügungsparks geben), dann > brauchst du auch eine Kontroll-Möglichkeit, ob die zwei Monitore > wirklich eine synchrone Ausgabe erzeugen. (Was für ein Satz!) > Du kannst es kontrollieren, indem du ein Oszilloskop nimmst, zwei > VGA-Kabel aufschneidest und den V-Sync abgreifst oder du > fotografierst die Bildschirmausgabe. Und nun beantworte mir eine > Frage: Was ist einfacher? Also, ich hoffe, dass es die Firma anständig macht und auf dem Scope die Graphen übereinanderlegt. Der CCD-Sensor im Handy wird ja schon nicht "simultan" abgefragt. Aber auch egal: Wenn jemand so eine Anwendung hat, dann soll er es ja machen. Aber hat jemand so eine Anwendung?
> Das Beispiel mit dem Bademantel wurde schon genannt. Natürlich kannst > du versuchen, den Bademantel zu beschreiben. Aber kannst du den > Bademantel so genau beschreiben, dass jemand beurteilen kann, ob er > schön ist? Ich kann den Bademantel weder durch Sprache noch durch ein Bild beschreiben. Ich muss _beide_ Bademäntel _gefühlt_ haben. Wie kauft ihr eigentlich eure Kleidung? Dafür gebe ich übrigens auch viel Geld aus, weil ich wert darauf lege, dass sie sich gut anfühlt und nicht Wert darauf, dass sie auf einem Photo-Handy guit aussehen. Ist ja gruselig.
> Es wurde ein Beispiel eines Textes genannt, der an der Wand stand. > Der Betreffende hatte keinen Zettel und keinen Stift dabei. Aber er > hatte ein Handy mit Kamera dabei. Ich würde das als Glück bezeichnen. > Und du? Ich würde es als seltsam bezeichnen. Hätte er doch mal sein Handy zu hause gelassen und einen Stift eingesteckt. Wenn ich übrigens mal einen Hammer vergessen habe, kann ich auch das Handy nehmen. Gute Sache, so ein Handy.
> [Vor dem Kino in Berlin] Was wolltest du photographieren?
> Wie auch schon gesagt, kann man Verschüttete unter Lawinen finden, > indem von einem Rettungshubschrauber aus eine Art signal gesendet > wird, auf das alle eingeschalteten Handys antworten. Man kann damit > dieses Handy auf ein bis zwei Meter genau orten. Da Prinzip ist das > gleiche wie bei dem Recco-System. Es gibt zahlreiche Rettungssysteme. Dazu brauche ich kein Handy. Wie gesagt: So ein Handy eignet sich auch als Hammer.
> Mein Vater hatte mal einen Unfall. Der Unfallverursacher hat > Fahrerflucht begangen, mein Vater hat ihn verfolgt. Mit dem Handy > konnte er der Polizei sehr komfortabel mitteilen, wohin dir Fahrt > ging. Nein, es hätte nicht ausgereicht, dass Kennzeichen zu notieren, > weil das ein Firmenwagen war, den der unfallverursacher > unberechtigterweise "ausgeliehen" hatte. Natürlich hätte das Kennzeichen gereicht. Dazu häte auch eine Telefonzelle gereicht. Aber ich bin ja nicht einmal gegen Handys generell. Nur dagegen, dass sich Leute immer das neueste Gerät andrehen lassen.
> Mir fallen noch ein paar Situationen mehr ein, aber ich hab keine > Lust, mir die Finger wund zu tippen. Ich reich dir mal ein Pflaster.
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