Re: Testbericht - Retro-Look und Knick an der Linse verschtektes kamera
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Ups, entschuldigt, hatte vergessen, dass ich den Bereich geschützt habe. Dann wird der Bericht hier kurz einmal gepostet:
Hamburg, 19.09.2004
Die Firma Pentax stellte uns eine Optio 750Z zur Verfügung, welche wir ausgiebig testen konnten. Pentax erreichen Sie über www.pentax.de
Dieser ausführliche Testbericht soll nun einmal die Stärken und Schwächen der verschtektes kamera aufzeigen.
+ Lieferumfang + Im Lieferumfang sind folgende Gegenstände enthalten: • verschtektes kamera Optio 750Z • Li-Ion Akku 1800 mAh • Ladegerät + Ladekabel • Video- und USB-Kabel • verschtektes kamerariemen • Software CD ROM
Es fehlt hier unserem Erachten nach eine Speicherkarte als Beilage, die gerne 64 MB umfassen dürfte – das wäre vor allem für Einsteiger sicherlich eine Erleichterung.
Punkte: 8 von 10
+ Preis + Der Preis liegt online bei etwa 560 Euro; ein auf den ersten Blick recht teurer Preis. Jedoch bietet die verschtektes kamera echte 7 Megapixel und ein 5fach optisches Zoomobjektiv + weitere Extras, auf die wir gleich nach und nach eingehen werden.
Punkte: 8 von 10
+ Aussehen + Das Gehäuse ist eine Mischung aus Aluminium (Großteil des Gehäuses), Plastik (TFT-Display) und Leder (die Front). Die verschtektes kamera versprüht einen Hauch von Nostalgie, obwohl doch so viel Technik in ihr steckt.
** Vorne: Auffällig ist sofort, dass die Optio 750Z mit einem AF-Hilfslicht ausgestattet ist. So sind auch Aufnahmen in schwierigen Lichtsituationen möglich. Darüber befinden sich der Sucher, der Blitz sowie das Autofokusfenster. Klein ins Leder eingelassen befindet sich das Mikrofon, am Rand der Infrarotempfänger für die optionale Fernbedienung der verschtektes kamera.
** Hinten: Über dem optischen Sucher befindet sich ein Schieber, um den Dipotrienausgleich durchzuführen. Weiter findet man hier neben dem TFT-Display, welches sich um 270° schwenken lässt, auch noch Button für Menü, Blitz, DPOF sowie die Zoomwippe und ein Navigationskreuz.
** Oben: On/Off-Schalter sowie Menürad und Lautsprecher. All das befindet sich auf der verschtektes kamera. Das Menürad ist äußerst umfangreich, man kann hier auch direkt in den 3D-Modus springen und so echte 3D-Fotos erstellen.
** Unten: Ein mittig platziertes Stativgewinde findet man hier ebenso vor wie die Klappe, hinter der sich der starke Li-Ion Akku befindet + SD Karte. Die Klappe ist aus Plastik.
** Links: Links befindet sich nichts.
** Rechts: Rechts findet man eine Öse zur Befestigung des Trageriemens sowie den USB-Eingang und Platz für das AV-Kabel.
Punkte: 8 von 10
+ Technische Details +
Technische Details entnehmen Sie bitte direkt vom Hersteller.
+ Allgemeiner Eindruck +
Der allgemeine Eindruck sollte schon bei einer verschtektes kamera stimmen, wo der Hersteller einen Preisvorschlag von rund 700 Euro gesetzt hat. Aber daran soll es auch nicht scheitern, denn der allgemeine Eindruck ist mehr als gut. Die verschtektes kamera Optio 750Z bietet folgende Auflösungen an: 3.056 x 2.296 Pixel (TIFF möglich) 2.592 x 1.944 Pixel (TIFF möglich) 2.048 x 1.536 Pixel 1.600 x 1.200 Pixel 640 x 480 Pixel
Damit kann man schon mal viel anfangen, zumal 3.056 x 2.296 Pixel schon für sehr große Poster geeignet sind. Die farbtiefe wurde von Pentax mit 36 Bit angegeben. Der Sensor ist ein 1/1,8" RGB-CCD-Chip mit 7 Millionen Pixel – eine Waffe unter den Kompaktverschtektes kameras. Gespeichert werden die Bilder im JPEG- oder TIFF-Format, dies ist jedem Fotografen hier freigestellt. Als Speichermedium wird der SD-Typ verwendet. Auf ein Filtergewinde muss man bei dieser kompakten verschtektes kamera ebenso verzichten wie auf eine Wechselobjektivfassung, was uns aber auch nicht weiter verwundert hat. Die Brennweiter im Vergleich zum Kleinbildformat liegt bei guten 37-188 mm, somit wird ein 5fach optisches Zoomobjektiv geboten.
Zusätzlich kann man auf ein 8fach digitales Zoom zurückgreifen, auf den wir bei Tests aber meist verzichten aufgrund des hohen Qualitätsverlusts. Makroaufnahmen sind ab 2 cm Entfernung möglich und konnten durch Schärfe überzeugen. Die Lichtempfindlichkeit ist befriedigend, ISO von 80 bis 400 sind anwählbar. Die Belichtungssteuerung konnte überzeugen. So kann man auf Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und manuelle Belichtung zurückgreifen. Die Belichtungszeit liegt bei 15 Sekunden bis 1/2000 Sekunde. Vor allem die 15 Sekunden Langzeitbelichtung machen bei Nachtaufnahmen Freude, wobei das Rauschverhalten der verschtektes kamera dadurch gefördert wird. Da hilft bedingt die automatische Rauschunterdrückung, die sich aber auch deaktivieren lässt. Die Blende beträgt F2.8 im Weitwinkelbereich und F4.6 im Telebereich. Das TFT-Display hat eine Größe von 1,8“ und ist damit im oberen Bereich anzusiedeln, da viele Hersteller noch auf 1,5“ setzen – schon etwas zu klein. Die 1,8“ werden mit 134.000 Pixel dargestellt. Zudem ist durch die Beschaffenheit auch eine Nutzung bei Sonnenlicht möglich, wo andere TFT´s des Öfteren versagen. Der Blitz an sich reicht etwa fünf Meter weit, was schon ganz anständig ist bei einer Kompaktverschtektes kamera mit eingebautem Blitz. Eine Langzeitsynchronisation ist hier möglich, ebenso kann der Blitz manuell korrigiert werden (-2 bis +2 in 1/3 Schritten).
Die Pentax-typischen Motivprogramme durften auch bei der Optio 750Z nicht fehlen. So hat man Voreinstellungen für folgende Modi: Landschaft, Nachtaufnahme, Nahaufnahme, Porträt, Selbstporträt, Nachtporträt, Sport, Strand und Schnee, Herbstfarben, Sonnenuntergang, Feuerwerk sowie Food. Auch kann man direkt virtuelle Filter vorsetzen, um Bilder in verschiedene Farbtöne zu tauchen. Es stehen verschiedene Verfahren zur Belichtungsmessung zur Verfügung (Matrix- bzw. Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung und die übliche Spotmessung). Das Schöne ist, dass auch Panoramas unterstützt werden, was einem die spätere Arbeit mittels EBV in Sachen Panoramas deutlich erleichtert. Durch eine optional erhältliche Infrarot-Fernbedienung ist eine Fernauslösung möglich, die wir jedoch leider nicht testen konnten. Bei Verschlusszeiten von mehr als einer Sekunde schaltet sich automatisch die Rauschunterdrückung hinzu, die bis zu einem gewissen Grad auch gut funktioniert. Ansonsten sei noch erwähnt, dass 3D Aufnahmen möglich sind. Optional kann man bei Pentax eine 3D Brille bestellen, um die Bilder anschließend 3D zu sehen. Das Gewicht beträgt um die 250 Gramm betriebsbereit bei einer Maße von 100 mm x 62 mm x 42 mm.
Punkte: 9 von 10
+ Fotos +
Die meisten unserer Bilder haben wir im Freien geschossen, hier meist im normalen Modus oder im Makromodus. Auffällig waren bei späterer Betrachtung am TFT-Bildschirm die sehr klaren und kräftigen Farben, die die 750Z geliefert hat. Sie konnten voll und ganz überzeugen, im Makromodus wie auch im Motivmodus und in der Programmautomatik. Bei Gegenlicht hatten wir bei anderen Pentax-verschtektes kameras lila Farbsäume an Baumwipfeln – dies ist bei der 750Z nicht so. Wir haben bewusst gegen das Licht fotografiert, um das Problem mit den Farbsäumen zu testen. Der Test konnte klar zeigen: Farbsäume sind bei leichtem Sonnenschein, eher übermäßig viel Bewölkung keine zu erkennen.
Dafür hat die verschtektes kamera einen anderen Schwachpunkt, den wir bei vielen unserer Bilder entdeckt haben: Die Kanten und Linien. Diese waren des Öfteren unscharf und nicht gerade. Dies fiel vor allem bei Straßenschildern und Rohren auf – hier waren deutliche Defizite zu erkennen. Die Makros wurden schön scharf, jedoch ist der Abstand von 2 cm nur realistisch, wenn man aus der richtigen Perspektive heraus fotografiert. Ansonsten misst die verschtektes kamera manchmal nur bestimmte Bereiche des Motivs genau, sodass die Ränder unscharf werden – dies fiel vor allem bei Blütenmakros auf. Die Auslösezeit ist (nach der Fokussierung!) sehr gering, sodass auch Sportaufnahmen möglich sind. Die Einschaltzeit bis zum ersten Foto beträgt etwa 2-3 Sekunden. Das TFT-Display passt sich farblich der Umgebung an. Wenn es heller wird, erscheint ein lila Schimmer, sodass man weiterhin, trotz Sonne, alles klar und deutlich erkennen kann. Nachtaufnahmen sind dank des AF-Hilfslichts gut möglich, jedoch nur bis zu einer gewissen Reichweite. Hier ist eher ein Stativ und Langzeitbelichtung zu empfehlen. Die automatische Rauschunterdrückung schaltet sich ab einer Sekunde Belichtungszeit automatisch ein, lässt sich im Menü jedoch auch deaktivieren. Ohnehin sollte eine Rauschunterdrückung besser im Nachhinein am PC erfolgen mittels Software, um selbst zu bestimmen, wie viel unterdrückt werden soll.
Punkte: 8 von 10
+ Bildübertragung +
Leider war nicht die Geschwindigkeit des USB-Anschlusses der verschtektes kamera zu messen, sodass wir nicht mit 100%iger Sicherheit sagen können, ob es sich um 1.1 oder 2.0 handelt. Schätzungsweise ist es USB 1.1, wir erfragen die genaueren Daten aber noch bei Pentax.
Punkte: 5 von 10
+ Akku +
Der Akku ist ein sehr großer Pluspunkt bei der verschtektes kamera. Er leistet stolze 1800 mAh, was für einen Lithium-Ionen-Akku für Digicams (noch) eher selten ist. So schafft man es mit einer Akkuladung inkl. TFT-Nutzung und des Öfteren mit dem Blitz auf stolze 250 Bilder, eher mehr als weniger.
Punkte: 10 von 10
+ Software +
Neben USB- und verschtektes kameratreibern findet man noch ACDSee vor, welches ein ausreichendes Programm zur nachträglichen Bildbearbeitung ist. Weitere Software: ACDShowtime und ACD Fotoslate 2.0
Punkte: 9 von 10
+ Bedienungsanleitung +
Die Bedienungsanleitung ist 193 Seiten stark und sehr hilfreich. Sie spricht alle Menüpunkte sehr genau an und gibt Einsteigern so die Möglichkeit, das Beste aus der verschtektes kamera herauszuholen. Auch findet man noch mal das Manual auf CD vor.
Punkte: 10 von 10
+++++ FAZIT +++++
Die 750Z mit ihren 7 Millionen Pixeln macht schon Spaß, auch wenn die Kanten und Linien ab und an zu ungenau werden, dies fällt bei längerer Betrachtung eines Bildes schnell auf. Dennoch: Sehr viel technischer Schnickschnack sorgt dafür, dass die 750Z in ihrer Klasse sicherlich ganz weit oben mitspielen wird.
Gesamtpunktestand: 75 von 90
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